Some Shades of Gray | Betrayer Review

Steam Winter Sale ist seit zwei Tagen vorbei und jede Menge geld wurde ausgegeben, auch von mir. Und dabei habe ich ein Spiel gekauft, von dem ich nichts wusste, aber es war in der „Horror“ Kategorie, und dieses Spiel ist Betrayer.

Nun, Betrayer sollte zwar ein Horror Spiel sein, denke ich, leider fällt eben jener Aspekt schnell weg, aber dazu später mehr.

In Betrayer strandet man an einer Küste (keine Ahnung wo genau, jedoch wurde das Gebiet mal von den Spaniern besetzt) und muss von dort an überleben, die ersten fünf Minuten des Spiels verlaufen noch ziemlich linear, da sie eine Art Tutorial darstellen, danach wird es aber ziemlich Openworld. Man findet ein Fort und von da an startet das Spiel erst richtig.

Was mich an Betrayer überrascht hat, war der erstmal die schöne Grafik in Grautönen, die nach belieben nach farbig gemacht werden kann. Die Grafik ist jetzt nicht der Knaller, aber dennoch schön, sie erinnert mich etwas an Skyrim, besonders mit den Texturen des Bodens. Leider musste ich sie etwas runter drehen, da sonst das Spiel gelaggt hätte, warum verstehe ich nicht.

 

Was mich aber auch überraschte war, dass das Spiel leicht in die Survival Richtung geht, man muss zwar nicht Essen oder Trinken (nur um sich zu heilen), aber man bekommt irgendwie das Gefühl, als würde man Spiele wie „The Forest“ spielen, obwohl man nicht mal was bauen kann. Betrayer hat auch viele interessante Gameplay Aspekte, so kann man zwischen zwei eigentlich gleichen Welten wechseln, nur ist die eine von „Verderbnis“ umgeben und man findet Geister, Skelette und so weiter. Die Andere ist „normal“, jedoch hat sie auch einige Geheimnisse, die auf eigene Faust aufgeklärt werden müssen, „Was hat es mit diesen Aschemenschen auf sich?“,“Was ist mit den Spaniern passiert“,“Wer ist die Maid in rot?“ und vieles mehr.

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Ein weiteres cooles Feature ist das „Lauschen“, drückt man „X“ so sucht euer Charakter  nach Geräuschen in der Gegend,  diese Geräusche können euch dann zu besonderen Plätzen und Gegenständen führen. Die Kämpfe sind jedoch relativ schlicht, man findet einen Gegner und versucht ihn aus dem Hinterhalt zu töten, klappt dies nicht, beschießt man ihn weiterhin mit dem Bogen, der Muskete oder wirft eine Tomahawk, Messer und Sprengsätze kommen eher selten zum Einsatz.

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Leider fühlt sich das Spiel nach einer Weile ziemlich eintönig an, man geht durch die Gegend, sucht Hinweise oder Truhen, tötet ein paar Gegner, und lauscht etwas in der Gegend rum. Es entwickelt sich also relativ schnell zu einer Art Schnitzlejagd, da hilft es auch nicht, das die Spielwelt ziemlich groß ist, wenigstens kann man Schnellreisen benutzen. Leider geht dadurch auch etwas der Horroraspekt verloren, man erschreckt sich vielleicht die ersten paar mal, wenn ein Skelett in der „Anderswelt“ auftaucht, das war es dann aber auch wieder.

Es gibt interessante Features, eine relativ gelungene Grafik und viele Mysterien, leider aber auch eine schnell eintretende Eintönigkeit und fahlen Horroranteil. Da mir das nicht viel ausmacht bekommt Betrayer 8/10 Punkten.

Kaufen kann man Betrayer auf STEAM

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Systemanforderungen

MINIMUM:

    • Betriebssystem: Windows Vista 64-bit
    • Prozessor: 3.0 GHz dual core or better
    • Arbeitsspeicher: 3 GB RAM
    • Grafik: Graphics: DirectX 9 compatible with 1GB video RAM or better (NVIDIA GeForce GTX 460/AMD Radeon HD 6850)
    • DirectX: Version 9.0c
    • Speicherplatz: 4 GB verfügbarer Speicherplatz
    • Soundkarte: Windows compatible stereo sound card
EMPFOHLEN:

    • Betriebssystem: Windows Vista 64-bit / Windows 7 64-bit/ Windows 8 64-bit
    • Prozessor: 2.4 GHz quad core or better (enhanced for multi-core processors)
    • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
    • Grafik: Graphics: DirectX 9 compatible with 2GB video RAM or better (NVIDIA GeForce GTX 560 Ti/AMD Radeon HD 6870)
    • DirectX: Version 9.0c
    • Speicherplatz: 4 GB verfügbarer Speicherplatz
    • Soundkarte: Windows compatible stereo sound card

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