Das GAIN Magazin | Rückkehr der gedruckten Videospielmagazine

Vor kurzem wurde ich per E-Mail angeschrieben, ob ich denn nicht ein Magazin rezensieren wolle. Schließlich ging ich auf die Website, die in der Mail verlinkt war und wurde gleich neugierig. Und da ich gedruckte Videospielmagazine liebe, habe ich auch gleich zugesagt. Kurz später war sie auch schon da, die zweite Ausgabe des GAIN Magazins.

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Für knappe 5€ kann man sich auf der Internetseite des Magazins die derzeitige Ausgabe kaufen. Ein sehr fairer Preis, wenn man bedenkt, was man dafür alles bekommt, nämlich 78 Seiten voller interessanter Artikel, die auch sehr schön gestaltet sind.

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Gut 2/3 des Magazins befassen sich mit aktuellen Spielen und bewertet diese kritisch. Hier merkt man, dass jeder der 7 Jungs aus dem Team seinen ganz eigenen Schreibstil hat, was dem Ganzen eine gute Brise Abwechslung gibt. Von der etwas subjektiven Art der Kritiken mag vielleicht manch einer abgeschreckt werden, aber mir persönlich gefällt es sehr gut, wenn Autoren ihrer Meinung freien Lauf lassen. Von all den Kritiken steht die von „Horizon: Zero Dawn“ im Mittelpunkt. Auf 5 Seiten verteilt, natürlich mir ausreichend Bildmaterial, informiert sie den Leser über alles, was man zum Spiel wissen muss.

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Die restlichen Seiten, die nicht mit Bewertungen gefüllt sind, widmen sich diversen anderen Themen. Hierbei hat jeder seine eigene kleine Rubrik und es ist für jeden etwas dabei. Besonders gut haben mir jedoch „Klartext“ und „Back to the Roots“ gefallen, da sie mich sehr an meinen eigenen Schreibstil erinnern.

Wer nun denkt, dass so ein Schreiberling nicht viel unter die Leute kommt, der irrt sich. Denn Interviews mit diversen Persönlichkeiten aus der Videospielbranche gewähren einem auch einen interessanten Einblick hinter die Kulissen der Videospielindustrie.

Aber was unterscheidet das Magazin von der Konkurrenz?

Eine durchaus berechtigte Frage, warum GAIN und nicht irgend ein anderes Magazin? Ganz einfach, mal abgesehen davon, dass man was handfestes zum Anlangen bekommt, was heutzutage eher selten ist, wirbt GAIN nicht mit besonderen Extras, die man bekommt. Währen Computerbild immer irgendeine CD hinzufügt, oder diverse andere Zeitschriften sonstigen Schnickschnack an die Außenseite ihrer Heftchen packen, wirbt GAIN mit Inhalt. Sonstige Gimmicks werden nicht benötigt.

Unterm Strich

Das GAIN Magazin ist wirklich sehr schön gestaltet, ich war direkt überrascht, als ich aus dem kleinen Päckchen so ein handliches Magazin zog. Für den Preis von 5€ bekommt man ein sehr informatives Schriftstück, das durch seinen ehrlichen und gut zu lesenden Inhalt, der auch Quantitativ sehr üppig vorhanden ist, überzeugt. Kleine Kritik muss ich aber doch ausüben, da meiner Meinung nach etwas zu viele Bilder vorhanden sind. Ansonsten kann ich das GAIN Magazin jedem empfehlen, der sich für Videospiele interessiert und keine Allergie gegen Druckerschwärze hat. Hier findet ihr nochmal die offizielle Website, die auch gelegentlich Artikel zum Lesen enthält, natürlich kostenlos.

Abschließend möchte ich mich nochmal ganz herzlich bei Michal, einem Mitglied der GAIN Teams, bedanken, denn er war derjenige, der das hier ermöglicht hat.

Natürlich habe ich für diesen Beitrag kein Geld oder Sonstiges bekommen, mir wurde lediglich eine Ausgabe des Magazins zur Verfügung gestellt.

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